Die Rolle österreichischer Neonazis

Künen

Mi. 10. Juni, Lassallestraße 40/Stiege 2/ Tür 6 (U1- Vorgartenstraße)

Anlässlich der Vorstellung der kürzlich erschienenen Broschüre des KZ-Verbandes „Die extreme Rechte in Österreich“ werden die Aktivitäten der österreichischen extremen Rechten während des Untergangs der DDR näher beleuchtet.

Auch 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer hält sich hartnäckig die Behauptung, das politische System und das Erziehungswesen der DDR wären maßgeblich dafür verantwortlich, dass die extreme Rechte in Ostdeutschland bis heute großen Zulauf haben und terroristische Vereinigungen wie der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) entstehen konnten. Dabei waren es vor allem westdeutsche und österreichische Neonazi-Kader, die ab 1990 den organisatorischen Aufbau und die ideologische Arbeit in den „neuen Ländern“ leiteten. Gruppen wie die „Volkstreue außerparlamentarische Opposition“ (VAPO) unter Gottfried Küssel nutzten ihre Erfahrungen in konspirativer Arbeit und der Durchführung von „Wehrsportübungen“, um die Festigung mehr oder wenig offen neonazistischer Gruppen voranzutreiben. Sie profitierten dabei von der Schwäche der in Auflösung begriffenen DDR-Staatssicherheit wie auch von der bis 1992/93 anhaltenden Untätigkeit der österreichischen Behörden. Weiterlesen

Gedenkfeiern der Arbeitsgemeinschaft der Opferverbände

Sonntag, 26. Oktober 2014
9:00 Uhr
Wien, Heldenplatz, Äußeres Burgtor, Krypta für die Opfer des
österreichischen Freiheitskampfes, Wien 1
Kranzniederlegung im Anschluss an die Bundesregierung
(Delegation der ARGE – Opferverbände, Zutritt nur mit Einladung)

Freitag, 31. Oktober 2014
10:00 Uhr
Wien, Amtshaus in Floridsdorf, Am Spitz, 1210 Wien, Gedenktafel
Kranzniederlegung, Verantwortlich: GR a.D. Hans Schiel, (BSFK)
Bezirksvorsteher Georg Papai

12:00 Uhr
Wien, Salztorgasse 6,1010 Wien, Gedenkraum für die Opfer der Gestapo in Wien
Verantwortlich: Dr. Winfried Garscha
anschließend
Morzinplatz, 1010 Wien,
Kranzniederlegung, ARGE – Opferverbände

Samstag, 1. November 2014

9:00 Uhr
Wien, Gedenkfeier im ehemaligen Hinrichtungsraum des Landesgerichtes für
Strafsachen Wien 1, 1080 Wien, Landesgerichtsstraße 11,
Treffpunkt: 8:45 Uhr, Haupteingang
Verantwortlich: Dr. Gerhard Kastelic
anschließend
Hl. Messe im ehemaligen Hinrichtungsraum des Landesgerichtes (9:45 Uhr)

09:30 Uhr
Gedenkmarsch und Kranzniederlegung der Sozialdemokratischen
Freiheitskämpfer/innen,
Treffpunkt : 9:00 Uhr, Wiener Zentralfriedhof, 1110 Wien, 2.Tor,
Redner: Stadträtin Sonja Wehsely, Abgeordneter Kai Jan Krainer,
VSStÖ Landesvorsitzende Marlene Nuver

15:00 Uhr
Gedenken des KZ-Verbandes /VdA
Zentralfriedhof, Treffpunkt: Denkmal der Gemeinde Wien –
danach Mahnmal und Gruppe 40

22. Mai: Unsere Solidarität gegen ihre Repression

Unsere SolidaritätDonnerstag, 22. Mai um 18 Uhr in Wien (Mariahilferstraße/Ecke Museumquartier)

Mit Pfefferspray, Knüppeln, Schlägen und Tritten wurde den rechtsextremen Identitären am 17.5. in Wien die Straße frei geboxt. Es wurde alles daran gesetzt, den Rassisten eine möglichst ungestörte Demonstration zu ermöglichen. Dazu war kein Mittel zu brutal. Unsere Freundin und Genossin E. musste mit einem doppelten Beinbruch noch am Abend operiert werden. Die Polizei sagt: „Wenn man sich der Polizei in den Weg stellt, muss man mit Konsequenzen rechnen, auch wenn man schwanger ist.“ Berichte über völlig willkürlichen Einsatz von Gewalt gibt es massenhaft. 37 AntifaschistInnen sind festgenommen worden. Wir werden es nicht akzeptieren, dass mit Gewalt gegen antifaschistischen Protest vorgegangen wird, damit die Rassisten ihren Müll an die Öffentlichkeit tragen können.
Deshalb rufen wir gemeinsam mit vielen anderen Organisationen dazu auf, am Donnerstag, 22.5., gegen Polizeigewalt und Kriminalisierung von antifaschistischem Protest auf die Straße zu gehen.

7. – 9. Juni 2014: Studienfahrt zur Gedenkstätte Auschwitz – Birkenau

Studienfahrt AuschwitzIm Mittelpunkt unserer Projekte für das Jahr 2014 steht u. a. die geschichtliche Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Europa. In diesem Zusammenhang veranstaltet die Taksim Initiative Linz eine Studienfahrt zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau von 07. Juni bis 09. Juni 2014. Unser Ziel ist es, vor allem Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, sich diesem Thema zu widmen und den zahlreichen Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu gedenken. Dabei sollen sich Jugendliche durch den Besuch von Ortschaften, an denen die schrecklichen Ereignisse stattgefunden haben, geschichtliches Sachwissen in Verbindung mit persönlichen Eindrücken aneignen.
Uns ist es besonders wichtig, dass die TeilnehmerInnen bereits mit einer gewissen geschichtlichen Vorbildung ihre Reise zu dieser Gedenkstätte antreten sollten. Aus diesem Grund veranstalten wir im Vorfeld in Kooperation mit dem KZ-Verband OÖ einen Vorbereitungs-Workshop am 29.05.14 um 14 Uhr im Volkshaus Kandlheim, Edlbacherstraße 1, 4020 Linz, um allen teilnehmenden Personen wissenswerte Informationen über die Entstehung des Nationalsozialismus in Europa und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft zu vermitteln.
Weiterlesen