80 Jahre Vernichtungskrieg gegen den „jüdischen Bolschewismus“

Bei der geplanten Welteroberung des deutschen Faschismus nahm der Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 einen besonderen Platz ein. Es ging um die Rohstoffreserven der UdSSR, um die Weizenfelder und Agrarprodukte der ukrainischen Schwarzerde-Region, um die Öl- und Gasvorkommen im Kaukasus, um Eisenerz und die industriellen Kapazitäten im Westen der Sowjetunion. Im Plan „Fall Barbarossa“ waren diese Ressource bereits eingeplant, um den Krieg gegen die UdSSR überhaupt führen zu können. Das nach Osten vorrückende Millionenheer sollte sich aus den Vorräten der örtlichen Bevölkerung versorgen und damit den dort lebenden Menschen, die als „slawische Untermenschen“ betrachtet wurden, die Lebensgrundlage nehmen. Weiterlesen

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Vor 80 Jahren – der deutsche Überfall auf Jugoslawien und Griechenland

Die FIR und ihre Mitgliedsverbände erinnern an den Balkankrieg, der vor 80 Jahren mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht am 6. April 1941 seinen Anfang nahm. Schon zuvor hatten die Truppen des Mussolini-Regimes mit ihrer Aggression gegen das Königreich Jugoslawien und Griechenland versucht, die expansionistischen Ziele des italienischen Faschismus durchzusetzen. Dies führte jedoch zu einer deutlichen Niederlage, so dass aus der Sicht der militärischen Führung des NS-Regimes, die sich in diesen Wochen bereits mit dem Überfall auf die Sowjetunion beschäftigte, dringend eine militärische Sicherung der südlichen Flanke vorgenommen werden musste. Dabei unternahm der deutsche Faschismus zuerst den Versuch, dem Königreich Jugoslawien einen Vertrag aufzuzwingen, „den es nicht ablehnen konnte.“ Als die Regierung in Belgrad einknickte und Ende März 1941 dem Dreimächtepakt („Achse Berlin-Rom-Tokio“) beitrat, brachten jedoch antideutsche Demonstrationen und der Putsch jugoslawischer Offiziere diese Politik zum Scheitern. Vielmehr verhandelte die neue jugoslawische Regierung mit der Sowjetunion und unterzeichnete am 5. April 1941 einen Freundschafts- und Nichtangriffspakt. Weiterlesen

Vor 80 Jahren: Streik gegen Besatzungsterror und Judenverfolgung

Am 25. Februar erinnert Amsterdam mit Gedenkveranstaltungen an eine großartige antifaschistische Aktion der niederländischen Arbeiterbewegung vor 80 Jahren. Es ist der Generalstreik in Amsterdam gegen Besatzungsterror und Judenverfolgung. Geplant waren anlässlich dieses 80. Jahrestages Kundgebungen, Kranzniederlegungen und andere demonstrative Formen des Gedenkens am Denkmal des aufrechten Werftarbeiters. Auch ein Vertreter der FIR war zu diesen von Gewerkschaften, der AfvN, politischen Parteien und gesellschaftlichen Initiativen getragenen Veranstaltungen eingeladen. Bedingt durch die Pandemie-Entwicklung werden die öffentlichen Veranstaltungen in diesem Jahr deutlich kleiner ausfallen, der 25. Februar 1945 und diese antifaschistische Tat bleiben jedoch im kollektiven Gedächtnis der Menschen in den Niederlanden. Es war das erste Mal im besetzten Europa, dass sich breite Teile der arbeitenden Bevölkerung mit einem Generalstreik gegen antisemitischen Terror wehrten. Weiterlesen

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Vier Jahre Trump-Regierung – eine verheerende Bilanz

Wer am Mittwochabend die Bilder der Stürmung des Kapitols in Washington DC gesehen hat, bekam deutlich den Zustand der amerikanischen Gesellschaft und Politik nach vier Jahren Trump-Regierung vor Augen geführt. Politische Meinungsverschiedenheiten werden unter Missachtung aller demokratischen Regeln gewalttätig ausgetragen. Die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft ist tiefer als zuvor. Im vergangenen Jahr erlebten wir einen mörderischen Rassismus, der in verschiedenen amerikanischen Bundesstaaten farbige Menschen zu Opfern von Polizeigewalt gemacht haben. Demokratische Bewegungen und antifaschistische Gruppen werden als „Verbrecher“ und „Terroristen“ denunziert. Verbunden mit der Corona-Pandemie hat die Politik des „America first“ die soziale Spaltung der Gesellschaft vertieft. Während Großbanken, Internetkonzerne und der Versandhandel ihren Reichtum um Milliarden US-$ steigern konnten, sind Millionen von US-Bürgern durch die Krisenfolgen ins soziale Abseits gedrängt worden. Weiterlesen

FIR erinnert an die Eröffnung des Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesses vor 75 Jahren

Es waren die alliierten Siegermächte, die schon im Oktober 1943 in Moskau festgelegt hatten, dass die faschistischen Hauptkriegsverbrecher sich vor einem Gericht der Völker verantworten sollten. Zwar war der Krieg noch nicht gewonnen. Es war aber klar, dass angesichts der monströsen Verbrechen in allen okkupierten Ländern am Ende des Krieges auch eine juristische Abrechnung erfolgen müsse. Basierend auf dem „Londoner Statut“, in dem sich die vier Siegermächte über das Verfahren verständigt hatten, wurde am 20. November 1945 in Nürnberg, der Stadt der NSDAP-Reichsparteitage, der Prozess gegen 24 Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof eröffnet. Weiterlesen

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