„der neue Mahnruf“ 2/2017 soeben erschienen

Die zweite Ausgabe des neuen Mahnruf in 2017 ist mit Anfang Juni an unsere vielen AbonnentInnen verschickt worden. Sie/Du haben/hast noch keines? Kein Problem: einfach unser Kontaktformular ausfüllen und „der neue Mahnruf“ wird Ihnen/Dir ab sofort kostenfrei zugesandt!

Wie in jedem Jahr gedachten wir Anfang Mai im ehemaligen KZ Mauthausen den unzähligen Opfern der faschistischen Terrorherrschaft. Aus diesem Grund widmet sich auch die Titelgeschichte „Internationalität verbindet“ dieser Thematik. Zur weiteren Verschärfung des Versammlungsrechts führten wir mit der Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl ein spannendes Interview. Nicht weniger spannend ist auch das Interview mit dem Autor und Bundessekretär unserer aktuellsten Publikation zur Lokomotivindustrie im Dritten Reich, welche in einer kurzen Rezension auch vorgestellt wird. Den Höhepunkt dieser Mahnruf-Ausgabe bildet jedoch das Interview mit der 92-jährigen Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano, welche sich auch heute noch aktiv gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck stellt. In zahlreichen Kurzmeldungen informieren wir wie gewohnt über aktuelle antifaschistische Demonstrationen und über die Entwicklungen am rechten Rand. Die in vergangenen Jahr neu hinzugekommene Rubrik zur Entlarvung der sozialen Demagogie der FPÖ widmet sich in dieser Ausgabe mit der Sozialstaatsfeindlichkeit der Freiheitlichen. Zu guter letzt findet sich in der aktuellen Ausgabe des Mahnrufs eine Rezension über die in diesem Jahr erschienene Publikation „Meine 7 Väter“ von Adelmo Cervi, der sich darin auf die Spurensuche nach seinen in der Widerstandsbewegung Italiens Verwandten begibt.

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Unsere demokratischen Rechte verteidigen!

In den ersten Monaten dieses Jahres kam es auf unterschiedlichen Ebenen zu Angriffen auf demokratische Errungenschaften. Besonders Innenminister Sobotka war immer vorne dabei, wenn es darum ging, zentrale, verfassungsrechtliche Säulen „westlich-demokratischer“ Staaten anzusägen. Im Fokus steht die Aushöhlung des Demonstrationsrechts.

Anfang Jänner 2017 wirkte es noch wie ein verspäteter Brief ans Christkind, den Wolfgang Sobotka formulierte: er wünsche sich eine Ausweitung von Überwachung im öffentlichen Raum, automatische Erfassung von KFZ-Kennzeichen und Fußfesseln für sogenannte „Gefährder“. Man hätte das als Hirngespinste eine ÖVP-Politikers, der es vor seinem Ministerposten hauptsächlich mit Veruntreuung – so soll er in Niederösterreich über eine Milliarde Euro Wohnbaugelder verspekuliert haben – in die Schlagzeilen geschafft hat, abtun können. Wenig später ist all dies und noch vieles mehr, wie eine Ausweitung von Online-Überwachung, Vorratsdatenspeicherung und die Pflicht zur Registrierung von Wertkartenhandys Bestandteil des neuen Regierungsprogramms, beschlossen und SPÖ und ÖVP. Ein Treppenwitz der Geschichte und eindrucksvolles Zeugnis vom Realitätsverlust des Innenministers, dass er seinen Überwachungswahn in einem Interview mit Heute tatsächlich wie folgt rechtfertigte: „Vor meiner Haustüre lag – vor vielen Jahren – immer wieder menschlicher Kot. Als ich eine Kamera aufgestellt habe, war das sofort vorbei.“ Das Lachen bleibt einem jedoch im Hals stecken. Weiterlesen

„der neue Mahnruf“ 1/2017 soeben erschienen

Die erste Ausgabe des neuen Mahnruf in diesem Jahr ist vergangene Woche aus der Druckerei gekommen und auch bereits an unsere vielen AbonnentInnen verschickt worden. Sie/Du haben/hast noch keines? Kein Problem: einfach unser Kontaktformular ausfüllen und „der neue Mahnruf“ wird Ihnen/Dir ab sofort kostenfrei zugesandt!

In der Titelgeschichte „Unsere demokratischen Rechte verteidigen!“ wird der momentane Abbau demokratisch erkämpfter Rechte, wie dem Demonstrationsrecht, analysiert und kritisch hinterfragt. Im Artikel „Hail to the Chief“ wird die Wahl des neues Präsidenten Donald Trump in den USA genauer unter die Lupe genommen. Auf Seite 5 haben wir den Artikel von Ulrich Schneider zum 70-jährigen Bestehen unserer deutschen Schwesterorganisation VVN-BdA abgedruckt, welcher wir an dieser Stelle nochmals herzlichst gratulieren. Auf den beiden Mittelseiten haben wir mit Martina Renner, Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im deutschen Bundestag, ein ausführliches Interview zu den Themen NSU, Anstieg rechter Gewalt und Aufgabe von AntifaschistInnen geführt. Daneben finden sich wie gewohnt zahlreiche Berichte, Analysen, Interviews und  Informationen rund um die antifaschistische Gedenk- und Aktionskultur. Der Landesverband Salzburg berichtet über die weiteren Entwicklungen der Errichtung eines Mahnmals für die Bücherverbrennung am Salzburger Residenzplatz und den Versuch der Stadt dieses an den Rand zu drängen. Aus dem Burgenland wird über die Geschehnisse in Schattendorf vor 90 Jahren informiert und darüber, wie die diesjährige Gedenkveranstaltung mit dem aus dem Bund der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer ausgetretenen Landeshauptmann Hans Niessl aussah. Zum Abschluss findet man im aktuellen Mahnruf die Einladung zu den diesjährigen Gedenk- und Befreiungsfeiern in Mauthausen, welche in diesem Jahr wieder einen Einmarsch ins Lager vorsehen.

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Mahnruf-Sondernummer zur Opferfürsorge 2017 erschienen

Die Sondernummer 1a/2017 der Verbandszeitschrift des KZ-Verband/VdA “der neue Mahnruf” ist im Umfang von vier Seiten erschienen.

Die aktuelle Sondernummer liefert einen Überblick über die Leistungen aus der Opferfürsorge für das Jahr 2017.
Für Fragen und Hilfestellungen zum Bezug von Leistungen für WiderstandskämpferInnen und Opfern des Faschismus und Hinterbliebene aus der Opferfürsorge laut Opferfürsorgegesetz (OFG) stehen die FunktionärInnen des Bundesverbands und der Landesverbände zur Verfügung.

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„der neue Mahnruf“ 4/2016 soeben erschienen

Die vierte und letzte Ausgabe des neuen Mahnruf in diesem Jahr ist soeben erschienen und wurde an unsere AbonnentInnen verschickt. Der Hauptartikel „Rechte Machtdemonstration“ dreht sich dieses Mal um den Ende Oktober stattgefundenen extrem rechten Kongress in Linz und den massiven antifaschistischen Protest dagegen. Auf Seite 3 berichten wir vom XVII. FIR-Kongress, der dieses Mal in Prag stattfand. Die in diesem Jahr neu hinzugekommenen Rubrik zur Entlarvung der sozialen Demagogie der FPÖ widmet sich dieses Mal mit der Gewerkschaftsfeindlichkeit der Freiheitlichen. Einen großen Raum nimmt der Bericht über unsere Antifa-Konferenz ein. Daneben finden sich wie gewohnt zahlreiche Berichte, Analysen, Interviews und  Informationen rund um die antifaschistische Gedenk- und Aktionskultur. Der Landesverband Salzburg berichtet über den legendären Partisanenquartier „Igel“ im Toten Gebirge einen Besuch ab. Ebenso hervorzuheben ist die Enthüllung einer Gedenktafel für die österreichische Exilorganisation in London während des Hitlerfaschismus. Eine Rezension über das im Herbst erschienene Buch von Rizy und Weinert über Briefe von inhaftierten WiderstandskämpferInnen findet sich auf Seite 10. Zum Abschluss dokumentieren wir die auf dem FIR-Kongress beschlossenen „Aufgaben der nächsten Jahre“.

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