FIR kritisiert unwürdigen Umgang mit Konev-Denkmal in Prag

Seit mehreren Wochen gibt es einen politischen Streit im sechsten Stadtbezirk von Prag um die Statue des sowjetischen Marschalls Iwan Stepanowitsch Konew, der als Kommandant der 1. Ukrainischen Front der Roten Armee am 9. Mai 1945 Prag befreit hat. Dieses Denkmal war in den letzten Jahren immer wieder Ziel antikommunistischer und russlandfeindlicher Zerstörungswut. Mehrfach beschmierten Unbekannte die Statue in roter Farbe. Statt jedoch für einen effektiven Schutz des Denkmals zu sorgen und die Schmierereien zu beseitigen, reagierte die Bezirksverwaltung selber mit Provokationen. Zuerst verweigerte sie die Säuberung, dann verhüllte sie das gesamte Denkmal mit einer Bauzaun-Plane. Der Bürgermeister des Bezirks, Ondrej Kolar, schlug vor, das Denkmal abzuräumen und auf dem Gelände der russischen Botschaft aufzustellen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter FIR

Vor 80 Jahren begann der 2. Weltkrieg

Im Morgengrauen des 1. September 1939 fiel die faschistische deutsche Wehrmacht mit überlegenen Kräften ohne Kriegserklärung in Polen ein. Großbritannien und Frankreich erklärten am 3. September daraufhin Deutschland den Krieg. Als Anlass für den Überfall diente eine organisierte Provokation. Die Faschisten täuschten am Vorabend, dem 31. August 1939 einen polnischen Überfall auf den nahe der polnischen Grenze liegenden Sender Gleiwitz vor. Ein Trupp des faschistischen Sicherheitsdienstes (SD) in polnischen Uniformen drang in den Senderaum ein. Nachdem sie einen Aufruf verlesen und einige Pistolenschüsse abgegeben hatten, verließen die SD- Leute das Gebäude. Als „Beweis“ ließen sie  einen zuvor getöteten KZ-Häftling in polnischer Uniform zurück. Weiterlesen

Der neue Mahnruf 3/2019 soeben erschienen

Die dritte Ausgabe des neuen Mahnruf 2019 ist pünktlich zum Wiener Volksstimmefest erschienen und gerada am Weg an unsere vielen AbonnentInnen. Sie/Du haben/hast noch keines? Kein Problem: einfach unser Kontaktformular ausfüllen und „der neue Mahnruf“ wird Ihnen/Dir ab sofort kostenfrei zugesandt!

Dieses Mal sind sogar 16 Seiten mit spannenden und informativen Artikeln zusammengekommen. Es lohnt also ein Blick in die aktuelle Nummer. Eingeleitet wird sie mit dem Bericht über die Gerichtsentscheidung gegen die Anmelder einer antifaschistischen Demo in Linz und die Solidaritätskampagne dazu. Weiters können Einschätzungen zu den anstehenden Neuwahlen zum Nationalrat sowie zum 80. Jahrestag des Beginns des 2. Weltkriegs gelesen werden. Riesig freuen wir uns über die Lebensgeschichten von Vertreterinnen des Russischen Verbands ehemaliger minderjähriger Häftlinge und den Bericht über den Besuch des Enkels des in Mauthausen brutal ermordeten sowjetischen Generals Dmitrij Karbyschew. Einen längeren Auszug der umfangreichen DÖW-Publikation über die Österreichische Freiheitsfront findet sich ebenso in dieser Ausgabe wie die Buchvorstellung, die von den letzten Briefen steirischer Widerstandskämpferinnen und -kämpfer handelt. Die Rubrik antifaschistischer Gedenkorte in Österreich stellt dieses Mal den unscheinbaren und abgelegenen Gedenkstein am ehemaligen KZ Mauthausen Außenlager der Simmeringer Saurer-Werke vor. Zusätzlich wird über die in Salzburg stattgefundene Erweiterung des Mahnmals für 18 widerständige Frauen berichtet.

Bestellungen können mittels des Kontaktformulars kostenlos aufgegeben werden. Außerdem steht unser Download-Service im PDF-Format bereit: Download „der neue Mahnruf“

Vor 75 Jahren: FIR erinnert an die Befreiung von Paris durch französische Kämpfer

Eines der wichtigsten historischen Ereignisse im französischen Alltagsbewusstsein ist ohne Zweifel die Befreiung der französischen Hauptstadt am 25. August 1944 durch französische Einheiten und die Résistance.

Eine militärische Voraussetzung dafür war die Landung der Westalliierten in der Normandie am 6. Juni 1944. Dies führte zum Aufschwung des bewaffneten Widerstandskampfes in Frankreich, aber auch – als blutige Reaktion der deutschen Okkupanten – zu Massenmorden an Zivilisten. Dabei tat sich die SS-Division „Das Reich“ hervor, die am 9. Juni 1944 in der Stadt Tulle ein Massaker mit annähernd 100 Toten unter den Zivilisten und am 10. Juni 1944 ein Massaker an 642 Männer, Frauen, Greise und Kindern des Ortes Oradour-sur-Glane zu verantworten hatten. Weiterlesen

Veröffentlicht unter FIR

Vor 75 Jahren August 1944: Der Sommer der Partisanen

Die FIR erinnert daran, dass im Sommer 1944 in allen von der deutschen Wehrmacht besetzten Gebieten der Partisanenkampf zu einer Massenbewegung wurde. Es war nicht allein die Eröffnung der zweiten Front, sondern der Kampf der europäischen Völker gegen die faschistische Okkupationspolitik, der die Befreiung, die Niederlage der faschistischen Barbarei vorbereitete. Die FIR und ihre Mitgliedsverbände ehren alle Kämpfer, die ihr Leben und ihre Gesundheit für die Freiheit ihres Heimatlandes einsetzten. Dabei können wir auch nicht die tragischen Seiten dieses Kampfes vergessen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter FIR