Der neue Mahnruf 4/2019 soeben erschienen

Die vierte und für 2019 letzte Ausgabe des neuen Mahnruf 2019 ist pünktlich vor Jahresfrist erschienen und gerade am Weg an unsere vielen AbonnentInnen. Sie/Du haben/hast noch keines? Kein Problem: einfach unser Kontaktformular ausfüllen und „der neue Mahnruf“ wird Ihnen/Dir ab sofort kostenfrei zugesandt!

Die Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe des neuen Mahnrufs handelt von den Protesten der FIR gegen die im September vom EU-Parlament verabschiedete geschichtsrevisionistische Erklärung. Etliche Kurzmeldungen über antifaschistische Aktivitäten folgen. Aufgrund des Entzugs der Gemeinnützlichkeit des Verbandes unserer deutschen KameradInnen der VVN-BdA schrieben wir einen im aktuellen Mahnruf abgedruckten Protestbrief an die Deutsche Botschaft in Österreich. Auch über die Ibiza-Partei (FPÖ) findet sich erneut ein faktenreicher Artikel. Die Rubrik antifaschistischer Gedenkorte in Österreich führt dieses Mal in die Obersteiermark nach Knittelfeld. Weiters liest man im aktuellen Mahnruf über die Einschätzung der KZ-Verbands zur Neunutzung des Hitler-Geburtshauses und mehrere Biografien österreichischer Widerstands- und Freiheitskämpfer. Zusätzlich wird über die Ehrung von Otto Treml berichtet sowie über den heutigen Umgang mit historischen Denkmälern und Stätten des faschistischen Terrors in Österreich als auch im europäischen Ausland.

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Neuwahl und Bilanz der schwarz-blauen Regierung

Am 29. September 2019 findet die nächste vorgezogene Nationalratswahl statt. Die Neuauflage der ÖVP-FPÖ-Koalition auf Bundesebene ist im Mai im Zuge des Skandals um das Ibiza-Video zerbrochen. Unter der Verantwortung von FPÖ-Ministern standen übrigens alle bewaffneten Einheiten der Republik. In der Zwischenzeit führt eine „Experten“-Regierung die Amtsgeschäfte. Das Regierungsprogramm ließ von Anfang an keine Zweifel, wessen Interessen ungebremst durchgesetzt werden sollten und auch wurden. Der durchgepeitschte 12-Stunden-Arbeitstag und die 60-Stunden-Arbeitswoche, die Zerschlagung der Selbstverwaltung der Krankenkasse der Arbeiter und Angestellten sind nur zwei markante Ergebnisse der vergangenen ÖVP-FPÖ-Regierung. Weiterlesen

Vor 80 Jahren begann der 2. Weltkrieg

Im Morgengrauen des 1. September 1939 fiel die faschistische deutsche Wehrmacht mit überlegenen Kräften ohne Kriegserklärung in Polen ein. Großbritannien und Frankreich erklärten am 3. September daraufhin Deutschland den Krieg. Als Anlass für den Überfall diente eine organisierte Provokation. Die Faschisten täuschten am Vorabend, dem 31. August 1939 einen polnischen Überfall auf den nahe der polnischen Grenze liegenden Sender Gleiwitz vor. Ein Trupp des faschistischen Sicherheitsdienstes (SD) in polnischen Uniformen drang in den Senderaum ein. Nachdem sie einen Aufruf verlesen und einige Pistolenschüsse abgegeben hatten, verließen die SD- Leute das Gebäude. Als „Beweis“ ließen sie  einen zuvor getöteten KZ-Häftling in polnischer Uniform zurück. Weiterlesen

Der neue Mahnruf 3/2019 soeben erschienen

Die dritte Ausgabe des neuen Mahnruf 2019 ist pünktlich zum Wiener Volksstimmefest erschienen und gerada am Weg an unsere vielen AbonnentInnen. Sie/Du haben/hast noch keines? Kein Problem: einfach unser Kontaktformular ausfüllen und „der neue Mahnruf“ wird Ihnen/Dir ab sofort kostenfrei zugesandt!

Dieses Mal sind sogar 16 Seiten mit spannenden und informativen Artikeln zusammengekommen. Es lohnt also ein Blick in die aktuelle Nummer. Eingeleitet wird sie mit dem Bericht über die Gerichtsentscheidung gegen die Anmelder einer antifaschistischen Demo in Linz und die Solidaritätskampagne dazu. Weiters können Einschätzungen zu den anstehenden Neuwahlen zum Nationalrat sowie zum 80. Jahrestag des Beginns des 2. Weltkriegs gelesen werden. Riesig freuen wir uns über die Lebensgeschichten von Vertreterinnen des Russischen Verbands ehemaliger minderjähriger Häftlinge und den Bericht über den Besuch des Enkels des in Mauthausen brutal ermordeten sowjetischen Generals Dmitrij Karbyschew. Einen längeren Auszug der umfangreichen DÖW-Publikation über die Österreichische Freiheitsfront findet sich ebenso in dieser Ausgabe wie die Buchvorstellung, die von den letzten Briefen steirischer Widerstandskämpferinnen und -kämpfer handelt. Die Rubrik antifaschistischer Gedenkorte in Österreich stellt dieses Mal den unscheinbaren und abgelegenen Gedenkstein am ehemaligen KZ Mauthausen Außenlager der Simmeringer Saurer-Werke vor. Zusätzlich wird über die in Salzburg stattgefundene Erweiterung des Mahnmals für 18 widerständige Frauen berichtet.

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Der neue Mahnruf 2/2019 soeben erschienen

Die zweite Ausgabe des neuen Mahnruf in 2019 ist soeben erschienen und auch bereits an unsere vielen AbonnentInnen verschickt worden. Sie/Du haben/hast noch keines? Kein Problem: einfach unser Kontaktformular ausfüllen und „der neue Mahnruf“ wird Ihnen/Dir ab sofort kostenfrei zugesandt!

Die soeben erschienene Ausgabe des Mahnrufs hat traditionell die Gedenk- und Befreiungsfeier als Titel, welche in diesem Jahr unter dem Motto „Niemals Nummer. Immer Mensch“ standen, was wir als KZ-Verband/VdA erneut mit etlichen Tafeln von Ermordeten verdeutlichten. In Wien wurde vom Landesverband im April anlässlich des Todestages von Ernst Kirchweger eine Gedenkstätte eröffnet und verkündet, dass ab sofort jährlich ein Gedächtnispreis für junge AntifaschistInnen verliehen werden soll. Aus Kärtnen wird über die Kundgebung gegen das Ustaša- und Nazitreffen in Bleiburg/Pliberk berichtet. Die Rubrik „FPÖ, die Partei des Sozial- und Demokratieabbaus“ wird ebenfalls fortgeführt, wie jene, die antifaschistische Gedenkorte in Österreich vorstellt: in dieser Ausgabe das Gedenk- und Mahnmal am Soldatenfriedhof Amras in Innsbruck für sowjetische Kriegsgefangene. Auch wenn erst im nächsten Jahr die Befreiung von Faschismus und Krieg zum 75. Mal jährt, finden sich in dieser Ausgabe mehrere Artikel/Berichte über Ereignisse, die schon heuer diesen runden Jahrestag erreicht haben: zum einen wird an Alfred Klahrs und Johann Grubers Todestag erinnert, zum anderen an den „Sturm“ auf Goldegg. Zum Abschluss dieser Ausgabe finden sich noch mehrere Rezensionen spannender Publikationen, welche als Urlaubslektüre durchaus zu empfehlen sind.

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