Leningrad und Auschwitz – die doppelte Bedeutung des 27. Januar

Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten erinnert am 27. Januar nicht nur an den Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz im Jahre 1945, sondern in diesem Jahr auch an den 75. Jahrestag der Befreiung der Stadt Leningrad mit der Durchbrechung der Blockade durch die sowjetische Armee am 27. Januar 1944.

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Veröffentlicht unter FIR

Vor 100 Jahren: FIR erinnert an die Ermordung zweier deutscher Revolutionäre

Am 15. Januar 1919 ermordeten reaktionäre Soldateska in Berlin die beiden bekanntesten Vertreter der deutschen Revolutionären Bewegung Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.

Karl Liebknecht war der erste Vertreter der SPD, der sich während des Ersten Weltkrieges öffentlich gegen die deutsche Kriegspolitik gestellt hat. Obwohl er Reichstagsabgeordneter war, wurde er deswegen zu mehreren Jahren Zuchthaushaft verurteilt. Freigelassen im Jahre 1918 rief er am 9. November 1918 in Berlin die freie sozialistische Republik in Deutschland aus.

Rosa Luxemburg war eine deutsch-polnische Sozialistin, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts eine herausragende Repräsentantin der Arbeiterbewegung war. Auch sie wird während des Krieges verhaftet und ins Zuchthaus gesperrt, wo sie erst durch die Novemberrevolution befreit wurde. Sie tritt als Redakteurin der Zeitung „Roten Fahne“ für eine Räterepublik in Deutschland ein.

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der neue Mahnruf 4/2018 soeben erschienen

Die letzte Ausgabe des neuen Mahnruf in 2018 ist gerade aus der Druckerei gekommen und auch bereits an unsere vielen AbonnentInnen verschickt worden. Sie/Du haben/hast noch keines? Kein Problem: einfach unser Kontaktformular ausfüllen und „der neue Mahnruf“ wird Ihnen/Dir ab sofort kostenfrei zugesandt!

„Unermüdlich im Kampf gegen den Faschismus“ ist die Titelgeschichte über den ersten Bundeskongress des KZ-Verbandes 1948 überschrieben. Auf den Seiten 4-6 wird einerseits die Rubrik „FPÖ, die Partei des Sozial- und Demokratieabbaus“ fortgeführt und andererseits Bilanz zum ersten Jahr der schwarz-blauen Regierung gezogen. Daran anschließend berichtet Charlotte Rombach über den bereits seit 30 Jahren bestehenden internationalen Verband ehemaliger minderjähriger KZ-Häftlinge, der sich im September zu einer Konferenz in Moskau traf. Im Mittelteil kann man über die im Oktober stattgefundene 2. Antifa-Konferenz des KZ-Verbandes nachgelesen werden. In dieser Ausgabe stellen wir einen weiteren antifaschistischen Gedenkort in Österreich vor: dieses Mal den Peršmanhof in Kärnten anlässlich des 70. jahrestages der Gründung des Verbandes der Kärntner PartisanInnen (ZKP), über dessen Festveranstaltung und das im Vorfeld stattfindende Arbeitstreffen ebenfalls in dieser Ausgabe berichtet wird. Wie gewohnt finden sich zahlreiche (Kurz)Berichte und Informationen rund um die antifaschistische Gedenk- und Aktionskultur.

Bestellungen können mittels des Kontaktformulars kostenlos aufgegeben werden. Außerdem steht unser Download-Service im PDF-Format bereit: Download „der neue Mahnruf“

der neue Mahnruf 3/2018 soeben erschienen

Die dritte Ausgabe des neuen Mahnruf in diesem Jahr ist soeben an unsere vielen AbonnentInnen verschickt worden. Falls Sie/Du noch kein Abonnement haben/hast, können wir Abhilfe schaffen: einfach unser Kontaktformular ausfüllen und „der neue Mahnruf“ wird Ihnen/Dir ab sofort kostenfrei zugesandt!

In der Titelstory dieser Ausgabe geht es um den unsäglichen Betonturm und die unter dem Vorwand einer „ÖNORM“ geschlossene Todesstiege im ehemaligen KZ Mauthausen. Die Stellungnahme der FIR in dieser Causa findet sich daran anschließend. Die Rubrik „FPÖ, die Partei des Sozial- und Demokratieabbaus“ widmet sich dieses Mal den Angriffen der Freiheitlichen auf die Arbeitsverhältnisse rund um den 12-Stunden-Tag. Erfreulicherweise kann in den Kurzmeldungen über den Freispruch eines Linzer Antifaschisten berichtet werden. Aber auch über die Identitäre Bewegung Österreichs und den NSU-Prozess ist zu lesen. Auf Seite 5 findet man ein spannendes Interview mit dem wissenschaftlichen Leiter des DÖW über das Gedenkjahr 2018. In dieser Ausgabe liest man auch wieder über unsere neue Rubrik „Antifaschistische Gedenkorte in Österreich“. Im Mittelteil wird dem im Juli verstorbenen Kameraden und Historiker Dr. Hans Hautmann gedacht. Daran anschließend wird an die 75. Wiederkehr der Moskauer Deklaration und den 70. Jahrestag der Wiedergründung des KZ-Verband erinnert.

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Antifa-Konferenz 2018

Am Samstag, den 13. Oktober 2018, lädt der Bundesverband des KZ-Verbands/VdA herzlich zur Antifa-Konferenz nach Wien ein, welche sich mit Schwerpunkten antifaschistischer Arbeit in Österreich unter besonderer Berücksichtigung von Schwarz-Blau II auseinandersetzen wird.

Starten wird der inhaltliche Teil der Konferenz um 13 Uhr. Einlass ist um 12 Uhr.

Die Antifa-Konferenz ist in vier thematische Blöcke untergliedert:
★ 13 Uhr: Aus der Geschichte lernen!
★ 14 Uhr: Gegen das Ustaša-Gedenken in Bleiburg
★ 15 Uhr: Antifaschismus unter Schwarz-Blau
★ 16 Uhr: Abschlussdiskussion „Wie weiter? Was tun?!“

Veranstaltungsort: Lassallestraße 40/2/2/6, 1020 Wien (U1-Vorgartenstraße)

Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!

Um die Planung zu erleichtern, sind Anmeldungen unter bundesverband@kz-verband.at erwünscht.

Wer Materialien (Flyer, Poster, Pickerl) zur Bewerbung haben möchte, kann sich diese ebenfalls unter bundesverband@kz-verband.at bestellen.