Befreiungsfeier Mauthausen am 6. Mai 2018

Die diesjährige Befreiungsfeier in Mauthausen findet am Sonntag, 6. Mai 2018 unter dem Motto „Flucht und Heimat“ statt.

Bereits um 09:15 Uhr findet an der Klagemauer die Gedenkkundgebung des KZ-Verband/VdA Oberösterreich im Gedenken an die 42 Widerstandskämpfer statt, die vom 28. auf 29. April 1945 in der letzten Vergasungsaktion in Mauthausen auf direkten Befehl des Gauleiters ermordet wurden.

Anschließend beginnt um 10 Uhr auf der Lagerstraße wieder die Aufstellung für den Einzug auf den Appellplatz, der um 10:20 Uhr beginnt. Die Hauptkundgebung am Appellplatz findet um 11 Uhr statt.
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FIR kritisiert Geschichtsrevisionismus im Baltikum und Polen

Aus dem wöchentlichen Newsletter für VeteranInnen und AntifaschistInnen der FIR

Seit mehreren Jahren bereits sieht sich die FIR immer wieder veranlasst, gegen staatliche Bestrebungen der Geschichtsrevision in den baltischen Republiken und in Polen zu protestieren.

Auch in diesem Jahr marschierten unter dem Schutz der Sicherheitsorgane und mit Beteiligung von Vertretern des Staates in Lettland die Veteranen der SS-Verbände und ihre Freunde durch Riga. Antifaschisten wurden dagegen an der freien Meinungsäußerung gehindert.

In Polen hat die Regierung mit dem Gesetz über die „De-Kommunisierung“ beschlossen, Namen von Straßen und Plätzen zu tilgen, sowie zahlreiche Denkmäler und Erinnerungsort zu beseitigen. Weiterlesen

30. März: Gedenkkundgebung

75. Jahrestag der Hinrichtung von Schwester Restituta und sechs Brigittenauer Straßenbahnern

Beginn: 11 bis 11.25 Uhr, Restituta -Gedenktafel (Denisgasse 24, 1200 Wien)
* Dr. Gerhard Kastelic (ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten): Begrüßung namens der Arbeitsgemeinschaft der NS-Opfer-Verbände und des Restituta-Forums
* Karl Lacina (Bezirksvorsteher a.D.): Begrüßung namens des Bezirkes
* Mag. Brigitte Perthold (Restituta-Forum): Stationen des Lebens d. seligen Schwester Restituta
* Inge Buder (Restituta-Forum): Schwester Restitutas letzter Brief
* Kardinal Christoph Schönborn (angefragt): Gebet
alternativ: Pfarre St. Brigitta, vertreten durch die Obfrau des Pfarrgemeinderats, Inge Buder Weiterlesen

80 Jahre „Anschluss“ – Niemals vergessen!

Als sich die austrofaschistische Bundesregierung am 11. März 1938 dem Druck Hitler-Deutschlands beugte und Bundeskanzler Kurt Schuschnigg mit den Worten „Gott schütze Österreich“ demissionierte, war dies das Signal zur Machtübernahme für die österreichischen Nationalsozialisten. Ob in Wien, Graz oder Linz – überall wehte bereits in der Nacht vom 11. auf den 12. März die Hakenkreuz-Fahne. Es sollte dies ein unheilvolles Zeichen für die kommenden Ereignisse werden. Am 12. März 1938 überschritten (schlecht vorbereitete) Einheiten der deutschen Wehrmacht schließlich die Grenze zu Österreich und marschierten in Österreich ein, ohne auf Widerstand seitens des österreichischen Bundesheeres zu stoßen. Damit war auch der militärische „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich vollzogen. Bereits am 13. März 1938 wurde das „Gesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich“ proklamiert, das im Nachhinein durch die von massiven Propaganda-, Einschüchterungs- und Terrormaßnahmen flankierte Volksabstimmung vom 10. April 1938 „legitimiert“ wurde.  Weiterlesen

„der neue Mahnruf“ 1/2018 soeben erschienen

Die erste Ausgabe des neuen Mahnruf in 2018 ist soeben an unsere vielen AbonnentInnen verschickt worden. Falls Sie/Du noch kein Abonnement haben/hast, können wir Abhilfe schaffen: einfach unser Kontaktformular ausfüllen und „der neue Mahnruf“ wird Ihnen/Dir ab sofort kostenfrei zugesandt!

Mit „80 Jahre ‚Anschluss‘. Niemals vergessen!“ ist der Artikel der Titelgeschichte dieser etwas umfangreicheren Ausgabe überschrieben und erinnert an die unheilvollsten 369 Wochen der österreichischen Geschichte. Daran anschließend findet sich auf Seite 3 eine Einschätzung über die Ende des vergangenen Jahres neu-gebildete schwarz-blaue Regierung. Passend dazu kann man sich zwei Seiten weiter in unserer Rubrik zur sozialen Demagogie der FPÖ über deren asoziale Realpolitik informieren. Auf den beiden Innenseiten wird die Gedenk- und Befreiungsfeier Mauthausen 2018 angekündigt. Ebenfalls findet man in der aktuellen Ausgabe Artikel über weitere Jahrestage, so zum Februar 1934, zu 100 Jahre Republik, zu 75 Jahre Sieg in Stalingrad sowie zu 70 Jahre Auflösung des ersten KZ-Verbands. Auch unsere Landesverbände waren wieder sehr aktiv. So wird sowohl über den Kampf um ein würdiges Andenken 61 ermordeter Widerstandskämpfer im niederösterreichischen Hadersdorf, als auch über das Kartenprojekt „Ansichtssache“ des Landesverband Salzburg berichtet. Vom burgenländischen Landesverband erfährt man, dass die KameradInnen dort die „Erinnerungen von Vinzenz Böröcz“ neu aufgelegt haben. Wie gewohnt runden zahlreiche kürzere Berichte und Informationen über die antifaschistische Gedenk- und Aktionskultur die Ausgabe des „neuen Mahnrufs“ ab.

Bestellungen können mittels des Kontaktformulars kostenlos aufgegeben werden. Außerdem steht unser Download-Service im PDF-Format bereit: Download „der neue Mahnruf“