„der neue Mahnruf“ 1/2016 soeben erschienen

2016-1Auch im Jahre 2016 gibt es unsere Verbandszeitschrift “der neue Mahnruf” im Umfang von 12 Seiten.

Die erste Ausgabe in diesem Jahr deckt trotz Winterzeit wie gewohnt ein breites Spektrum antifaschistischer Thematiken und Aktionen ab. So handelt die Titelstory „NS-Propaganda durch Staatsanwalt“ von der Entscheidung der Grazer Staatsanwaltschaft, das Verfahren gegen das extrem rechte „Aula“-Magazin einzustellen. Über die Ehrung vom 10. Februar für mehrere WiderstandskämpferInnen vonseiten des Österreichischen Staates wird ebenfalls berichtet. Unerfreulicherweise müssen wir auch wieder über faschistische Überfälle, Angriffe und Schmieraktionen informieren, welche in letzter Zeit vermehrt vorkommen. Unter der Überschrift „Ehre nur, wem Ehre gebührt“ findet sich ein Bericht darüber, dass der Salzburger Landtag zwar Ehrenzeichen für Nazis posthum strich, jedoch immer noch Straßennamen von Nazis in der Stadt zu finden sind, wogegen der Landesverband Salzburg mobil macht. Eine ausführliche Besprechung der Publikationen „Naziherrschaft in der Provinz“ und „Österreicher für Franco“ sowie Berichte zu antifaschistischen Demonstrationen und Veranstaltungen und die Stellungnahme des Bundesverband Neugestaltung der Befreiungsfeierlichkeiten in Mauthausen komplettieren die erste Ausgabe.

Bestellungen können mittels des Kontaktformulars – so lange der Vorrat reicht – kostenlos aufgegeben werden. Außerdem steht unser Download-Service im PDF-Format bereit: Download „der neue Mahnruf“

Mahnruf-Sondernummer zur Opferfürsorge 2016 erschienen

2016-1aDie Sondernummer 1a/2016 der Verbandszeitschrift des KZ-Verband/VdA “der neue Mahnruf” ist im Umfang von vier Seiten erschienen.

Die aktuelle Sondernummer liefert einen Überblick über die Leistungen aus der Opferfürsorge für das Jahr 2016.
Für Fragen und Hilfestellungen zum Bezug von Leistungen für WiderstandskämpferInnen und Opfern des Faschismus und Hinterbliebene aus der Opferfürsorge laut Opferfürsorgegesetz (OFG) stehen die FunktionärInnen des Bundesverbands und der Landesverbände zur Verfügung.

Die Ausgabe kann mittels des Kontaktformulars – so lange der Vorrat reicht – kostenfrei bestellt oder unter dem folgenden Link im PDF-Format heruntergeladen werden.
Download der neue Mahnruf

Erklärung der FIR zu den rechtswidrigen Maßnahmen der lettischen Regierung gegenüber deutschen Antifaschisten

FIR-LogoMit Überraschung und Empörung mussten wir heute von deutschen und lettischen Antifaschisten erfahren, dass die Regierung Lettlands – gegen alle Regel der Europäischen Union – Bürgern der Bundesrepublik Deutschland, denen keinerlei Rechtsvergehen vorgeworfen werden konnte, die Einreise in das Land untersagte. Einer Frau wurde bereits in Berlin – auf Anweisung der lettischen Regierung – der Zutritt zu einer regulären Maschine von Baltic Air verweigert, fünf Deutsche wurden auf dem Flughafen von Riga in Internierungshaft genommen – in der Einrichtung für illegal anreisende Flüchtlinge. Ziel dieser Personen war die Teilnahme an einer genehmigten Protestkundgebung gegen den geplanten Aufmarsch ehemaliger Angehöriger lettischer SS-Verbände und ihrer Sympathisanten.

Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten verurteilt dieses Verhalten der lettischen Regierung aus folgenden Gründen: Weiterlesen

Stellungnahme des KZ-Verband an CIM/MKÖ zu den Änderungen bei der Befreiungsfeier Mauthausen 2016

Lieber Kollege Baumgartner,

Sowohl der KZ-Verband/VdA Oberösterreich als auch der Bundesvorstand des KZ-Verband/VdA (Bundesverband) haben die von CIM und MKÖ vor kurzem verkündete Änderung des Charakters und des Ablaufs der Befreiungsfeier Mauthausen intensiv diskutiert, bewertet und auch zahlreiche Gespräche mit anderen österreichischen Teilnehmerorganisationen, insbesondere aus dem Jugendbereich, geführt.

Zu Beginn weisen wir auf unsere moralische und historische Verpflichtung als KZ-Verband und stärkster der Opferverbände hin, der unmittelbar nach der Befreiung vom Faschismus jahrzehntelang die Feierlichkeiten organisierte und aus deren Mitte auch Hans Marsalek kam, der bis zu seinem Tode Bundes-Ehrenobmann war.

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Langes Schweigen

Robert Krotzer - Langes Schweigen - Cover„Langes Schweigen“ herrschte im Österreich der Nachkriegszeit über die dunklen Jahre des NS-Faschismus, auch und gerade in den Schulen. Im vorliegenden Buch werden 30 Schul-Geschichtsbücher der Zweiten Republik darauf untersucht, wie in ihnen der Aufstieg des Faschismus, die NS-Ideologie, die Shoah oder auch der antifaschistische Widerstand über die Jahrzehnte hinweg dargestellt wurden. Daraus entstand ein kritischer Blick auf den „schlampigen“ Umgang Österreichs mit seiner braunen Vergangenheit – und die Ermutigung für eine Geschichtsvermittlung, die gerade junge Menschen befähigen soll, aus der Vergangenheit für eine lebenswerte Zukunft zu lernen. Weiterlesen