Neue Broschüre: „Die Lokomotivindustrie im Dritten Reich“

Über die Thematik der Lokomotivindustrie im Dritten Reich kann wahrlich nicht behauptet werden, dass sie in den vergangenen gut 70 Jahren, seit dem Ende der 12-jährigen faschistischen Terrorherrschaft, wissenschaftlich recht ausführlich aufgearbeitet wurde. Im Vergleich zu anderen Industriezweigen, wie etwa der Panzer-, Flugzeug- oder Automobilindustrie, schenkten HistorikerInnen jener, für die faschistische Kriegsführung ebenfalls immanent wichtigen Produktionsbranche, lediglich geringe Beachtung. Dieser Vernachlässigung soll mit dieser Publikation ein Stück weit entgegengewirkt werden. Ebenso soll mit dieser Arbeit daran erinnert werden, dass Wien nicht nur für schöne Architektur, Kaffeehauskunst und Lipizzaner westlich der Donau bekannt war und ist, sondern dass Wien auch Produktionsstandort war – und noch ist.

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„der neue Mahnruf“ 4/2016 soeben erschienen

Die vierte und letzte Ausgabe des neuen Mahnruf in diesem Jahr ist soeben erschienen und wurde an unsere AbonnentInnen verschickt. Der Hauptartikel „Rechte Machtdemonstration“ dreht sich dieses Mal um den Ende Oktober stattgefundenen extrem rechten Kongress in Linz und den massiven antifaschistischen Protest dagegen. Auf Seite 3 berichten wir vom XVII. FIR-Kongress, der dieses Mal in Prag stattfand. Die in diesem Jahr neu hinzugekommenen Rubrik zur Entlarvung der sozialen Demagogie der FPÖ widmet sich dieses Mal mit der Gewerkschaftsfeindlichkeit der Freiheitlichen. Einen großen Raum nimmt der Bericht über unsere Antifa-Konferenz ein. Daneben finden sich wie gewohnt zahlreiche Berichte, Analysen, Interviews und  Informationen rund um die antifaschistische Gedenk- und Aktionskultur. Der Landesverband Salzburg berichtet über den legendären Partisanenquartier „Igel“ im Toten Gebirge einen Besuch ab. Ebenso hervorzuheben ist die Enthüllung einer Gedenktafel für die österreichische Exilorganisation in London während des Hitlerfaschismus. Eine Rezension über das im Herbst erschienene Buch von Rizy und Weinert über Briefe von inhaftierten WiderstandskämpferInnen findet sich auf Seite 10. Zum Abschluss dokumentieren wir die auf dem FIR-Kongress beschlossenen „Aufgaben der nächsten Jahre“.

Bestellungen können mittels des Kontaktformulars – so lange der Vorrat reicht – kostenlos aufgegeben werden. Außerdem steht unser Download-Service im PDF-Format bereit: Download „der neue Mahnruf“

Kondolenzschreiben an die Kubanische Botschaft in Österreich

kubaFolgendes Kondolenzschreiben erging am 28. November 2016 an die Kubanische Botschaft in Österreich:
„Mit tiefer Trauer hat der Bundesverband österreichischer AntifaschistInnen, WiderstandskämpferInnen und Opfer des Faschismus die Nachricht vom Ableben des Comandante Fidel Castro erhalten. Fidel Castro kämpfte sein Leben lang für die Befreiung der Menschheit von Ausbeutung und Unterdrückung, für die nationale Unabhängigkeit Kubas und  gegen Imperialismus und Krieg. Weiterlesen

Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) ist eine lebendige Organisation – erfolgreicher XVII. ordentlicher Kongress in Prag

b-28Am Wochenende 18. – 20. November 2016 fand in Prag der XVII. ordentliche Kongress der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten statt. Mehr als 50 Delegierte aus knapp 20 europäischen Ländern vertraten Verbände ehemaliger Partisanen und Widerstandskämpfer, Kämpfer der Anti-Hitler-Koalition, Deportierte und Verfolgte, ihre Familienangehörigen und Antifaschisten heutiger Generationen. Unter den Delegierten waren noch drei Veteranen des antifaschistischen Kampfes. Weiterlesen

Anzeigen wegen faschistischer Abzeichen

Die Landesverbände Steiermark und Kärnten des KZ-Verbands, die steirischen sozialdemokratischen Freiheitskämpfer, das Memorial Kärnten-Koroška und das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW) haben Sachverhaltsdarstellungen nachdem Abzeichengesetz eingebracht.  Im Kärntner Bleiburg/Pliberk (Bezirk Völkermarkt), am Ulrichsberg sowie in der oststeirischen Gemeinde Feldbach finden sich verbotene Embleme von Verbänden der Waffen-SS.

In Bleiburg treffen sich alljährlich Tausende, um dem sogenannten Massaker von Bleiburg zu gedenken, darunter oft hochrangige Politiker Kroatiens. Das Treffen gilt auch als Anziehungspunkt für Anhänger der faschistischen kroatischen Ustascha und des während des Zweiten Weltkriegs von ihr geführten „Unabhängigen Staates Kroatien“ (NDH), in Wahrheit ein Vasallenstaat NS-Deutschlands. Ustascha-Symbole werden in Bleiburg zur Schau gestellt und deren Lieder gesungen. Beides ist in Kroatien selbst verboten. Das Emblem der Ustascha war ein großes U mit Granate und Sahovnica. „Die Sahovnica, das Schachbrettmuster, bestimmt auch heute die Flagge Kroatiens“, heißt es in den Anzeigen. Im Unterschied zur heute offiziellen Sahovnica, die mit einem roten Quadrat links oben beginnt, steht bei der NDH-Sahovnica ein weißes Quadrat am Beginn. Weiterlesen