Holocaust-Leugnung, „Querdenker“ und politische Reaktionen

Aus den aktuellen Newsletter der FIR, mit herzlichen Dank an Dr. Ulrich Schneider, für die klaren Worte!

Eigentlich müsste es jeder ernsthaft denkende Mensch wissen: Der industrielle Massenmord in den Vernichtungslagern, der an jüdischen Menschen aus ganz Europa, an Sinti und Roma sowie slawischen Menschen in den okkupierten Ländern von der faschistischen Herrschaft begangen wurde, ist unvergleichbar. Zurecht wurde diese Massenmorde durch den Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess als Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt und in vielen Ländern existieren Gesetze gegen die Leugnung dieser Verbrechen. Zu behaupten, der Holocaust habe gar nicht stattgefunden, gilt nicht als „abweichende Meinung“, sondern als Straftat.  
Umso erschreckender ist es, dass in den vergangenen Wochen – gerade im Umfeld der Kritiker der Corona-Maßnahmen – Holocaust-Vergleiche präsentiert werden, die auf eine Verharmlosung und Leugnung der Massenverbrechen hinauslaufen. In Deutschland konnte man sehen, dass Demonstranten mit einem Aufnäher, der in Form und Farbe dem „Judenstern“ nachempfunden war, mit der Aufschrift „ungeimpft“ auftraten. So, als sei ihre persönliche Entscheidung, sich einer Impfung zu verweigern, mit der staatlichen Stigmatisierung durch einen „Judenstern“ vergleichbar. Skandalös war auch der Auftritt eines Kindes, dessen Eltern ihm eingeredet hatten, es könne sich wie Anne Frank fühlen, da es seinen Geburtstag mit Freundinnen nur heimlich feiern durfte.
Solche Vergleiche sind nicht nur geschichtsvergessen, es sind bewusste Provokationen, die den Holocaust und die faschistischen Massenverbrechen verharmlosen. Selbst in Österreich, Frankreich und den Niederlanden kopierten Corona-Demonstranten diese Holocaust verharmlosenden Symboliken. In Italien marschierten Kritiker der Corona-Maßnahmen in Verkleidungen, die den Jacken von KZ-Häftlingen nachempfunden waren, als spektakulärer Protest gegen die Anordnungen der Regierung zur Green-Card. Als seien die Regelungen, die zum gesundheitlichen Schutz aller Menschen in Italien getroffen wurden, auch nur ansatzweise vergleichbar mit dem Leiden der ehemaligen Deportierten und Verfolgten in den faschistischen Haftstätten.
Natürlich regt sich gegen derlei Geschichtsrevision und Holocaust-Leugnung gesellschaftlicher Widerstand. Die antifaschistischen Verbände in Italien fanden klare Worte gegen diese Provokation, die durch die sozialen Medien weite Verbreitung fanden. In Deutschland stellen sich Antifaschisten auch auf den Straßen solchen „Querdenkern“ entgegen.

Erschreckend und ärgerlich ist jedoch, dass weder in Deutschland, noch in Italien oder anderen Ländern, in denen vergleichbare Provokationen im Rahmen der Corona-Kritiken gezeigt wurden, die Justiz oder staatliche Stellen sich veranlasst fühlen, dagegen vorzugehen. Als seien solche geschichtsrevisionistischen Provokationen zwar „geschmacklos“, aber durch die Meinungsfreiheit legitimiert. Hier zeigt sich einmal mehr, wie groß die Kluft zwischen den Betroffenheitsreden von Politikern anlässlich wichtiger Gedenktage und der politischen Praxis in den jeweiligen Ländern ist. Diese Kluft zeigt sich auch im Europäischen Parlament, wenn dort zwar Resolutionen über die Gefahren des Antisemitismus verabschiedet werden, die praktische Politik der Rehabilitierung von SS-Verbrechern und damit Relativierung der antisemitischen Verbrechen beispielsweise in den baltischen Republiken jedoch ohne ernsthafte Konsequenz bleibt.

Man hat den Eindruck, als gelte das Gedenken der Opfer der rassistischen Verfolgung nur für die öffentliche Präsentation, während praktische Handlungen fehlen. Wer mit großem Pathos die Zunahme von Antisemitismus beklagt, der darf nicht der Geschichtsrevision die Tür öffnen. Wer sich über unakzeptable Vergleiche mit dem Holocaust aufregt, muss dafür Sorge tragen, dass Geschichtsvergessenheit keinen Platz in der Gesellschaft hat. Und insbesondere die politischen Kräfte, die eine Relativierung der faschistischen Verbrechen oder Rehabilitierung der Täter betreiben, dürfen nicht als akzeptabler Teil des politischen Spektrums behandelt werden, weder national, noch auf europäischer Ebene.
Für uns gilt: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!  

Endlich Verbot des Ustascha-Aufmarsches in Bleiburg/Pliberk?

Die vom Innenministerium nach einem unverbindlichen parlamentarischen Entschließungsantrag eingesetzte Expert*innengruppe empfiehlt das Verbot des jährlichen Ustascha-Treffens in Kärnten. Ihr Bericht wurde dem Ministerrat übergeben, und dieser wird ihn an den Nationalrat weiterreichen, womit der Ball wieder bei den Parlamentsparteien liegt. Wann die Empfehlung zu einem Verbot wird, ist derzeit noch unklar. Für den KZ-Verband ist das Thema Bleiburg/Pliberk mit der Verbotsempfehlung der Expert*innengruppe nicht  abgehakt !Wir werden weiter hinschauen und hinfahren,bis es endlich kein rechtes, revisionistisches und faschistisches Gedenken mehr gibt. Und bis der antifaschistische Widerstand die Würdigung erhält, die ihm zusteht.

Seit Jahren protestieren Antifaschist*innen und Opferverbände sowie zivilgesellschaftlich engagierte Menschen, gemeinsam mit wenigen Politikerinnen und Politikern, grenzübergreifend gegen den alljährlichen Ustascha-Aufmarsch am Loibacher Feld bei Bleiburg/Pliberk in Kärnten.  Selbst die Gurker Diözese, die dem rechtsextremen Treffen über Jahre tatenlos zugesehen hatte, entzog im Jahre 2019 der kroatischen Kirchenbehörde das Recht, die Messe im Rahmen der Ustascha-Veranstaltung als Bischofsmesse durchzuführen.

Während die mediale Berichterstattung in Österreich eher moderat war, gab es international schon deutliche Worte zum „größten Faschistentreffen Europas“. Das Treffen war nur möglich, weil alle wegschauten oder mitmachten:

Kirchenbehörde, die örtlichen Behörden, der Verfassungsschutz, die Gerichte.

Der Weg zur Verbotsempfehlung war ein langer, und  der jetzige  Zustand eigenartig: Vier Parlamentsparteien und eine Arbeitsgruppe des Innenministers sind sich zwar einig, trotzdem hängt das Verbot wieder von einer lokalen Behörde ab.Genau diese Behörden, die in den letzten Jahren keinen Grund für eine Untersagung sahen.

Bereits 2016 wurde der Gedenkstein am Loibacher Feld vom KZ-Verband/VdA Kärnten gemeinsam mit dem Dokumentationsarchiv des österr. Widerstands (DÖW) zur Anzeige gebracht: Emblem und Widmung ehren eine faschistische Armee und sind nach dem Abzeichengesetz verboten. Diese Anzeige wurde seitens der zuständigen Behörde mit einer fadenscheinigen Begründung eingestellt. Weitere Anzeigen erfolgten in den folgenden Jahren gegen Teilnehmer*innen des Aufmarsches, sowohl nach dem Abzeichengesetz wie auch wegen Wiederbetätigung. Die Behörden ermittelten nur halbherzig, der Verfassungsschutz ersann sogar einen „kroatischen Gruß“ um gegen Hitlergrüße nicht einschreiten zu müssen.

Schlussendlich wurde der Proteste auf die Straße getragen, antifaschistische Organisationen schlossen sich in Bündnissen zusammen. So kam es immer wieder zu Kundgebungen und Demonstrationen gegen dieses Vernetzungstreffen von rechten Revisionist*innen, Ustascha-Fans, Leugner*innen der Shoah und neofaschistischer Organisationen.

Die Behörden haben über Jahrzehnte die Warnungen der Wissenschaft, der Presse und der Opferverbänden ignoriert. Jetzt kommt auch eine im BMI selbst angesiedelte Arbeitsgruppe zum Ergebnis, dass die Veranstaltung untersagt werden kann und soll. In der Begründung wird explizit auf die antifaschistischen Verpflichtung hingewiesen, die sich aus dem Staatsvertrag ergeben.

Ein Ende der Aufarbeitung des Mythos „Massaker von Bleiburg“ darf dieses Verbot allerdings nicht bewirken. Mit Verordnung, oder wie auch immer dieser Beschluss jetzt umgesetzt wird, kann die Aufarbeitung des faschistischen Aufmarsches nicht beendet werden. Der Mythos „Bleiburg“ verklärt die Ustascha zu Opfern, wo sie doch Täter*innen waren und sind. Ihre Verbrechen, zu denen die systematische Ermordung von Serb*innen, Jüdinnen und Juden, Rom*nija und politischen Widerstandskämpfer*innen im Konzentrationslager Jasenovac zählen, werden dadurch verschleiert. Dazu zählt auch, die Rolle der Ustascha-Verbände nach 1945 in Österreich breitenwirksam aufzuarbeiten wie ebenso die Bereitschaft der Behörden, diese Veranstaltung zu keinem Pilgerplatz für Zehntausende werden zu lassen.

Dagmar Schindler, Bundesvorsitzende

Elisabeth Rausch, stv. Bundesvorsitzende, KZ-Verband/VdA Kärnten

Protest gegen neofaschistischen Übergriff in Italien

Im Zusammenhang mit einem Aufmarsch von Corona-Leugner*innen und Kritiker*innen der Corona-Maßnahmen haben italienische Neofaschisten, Polizist*innen und andere Sicherheitskräfte am Wochenende in Rom angegriffen sowie gezielt das zentrale Büro der italienischen Gewerkschaft CGIL gestürmt und demoliert.

Der KZ-Verband der Antifaschist*innen und Widerstandskämpfer*innen/VdA schließt sich den Protest der FIR (Internationale Föderation der Widerstandskämpfer*innen) an und protestiert aufs Schärfste gegen diese neofaschistischen Ausschreitungen.

Dieser Übergriff war ein Sinnbild der Strategie der Parteien Fratelli d’Italia, Forza Nuova und anderer Neofaschisten, die auch mit Gewalt versuchen, den Wahlkampf um das Amt des Bürgermeisters in Rom zu beeinflussen. Es erinnert an die „Biennio nero“, als die Mussolini-Schwarzhemden gewalttätig die Arbeiterkämpfe und ihre Organisationen im Interesse der Unternehmer angriffen und damit die Voraussetzungen zur Errichtung der faschistischen Herrschaft schufen.

Die FIR ist überzeugt, dass das in Italien entstandene breite antifaschistische Bündnis im gemeinsamen Protest gegen diese neofaschistische Provokation und in der Verteidigung der antifaschistischen Werte der Verfassung seine Wirksamkeit entfalten wird. Die FIR und ihre Mitgliedsverbände sind solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen der angegriffenen Gewerkschaft und mit allen Antifaschist*innen und Demokrat*innen in Italien. Der Kampf gegen Rechtsradikalismus und Faschismus muss international geführt werden und Österreich kommt mit seiner Vergangenheit eine besondere Rolle zu.

Als KZ-Verband und Mitgliedsverband der FIR schließen wir uns dieser Solidarität selbstverständlich an.

Siamo tutti antifascisti, solidarische Grüße nach Italien

Dagmar Schindler – Bundesvorsitzende
Ernst Wolrab – Bundessekretär
und der gesamte Bundesvorstand

(Bildquelle www.collettiva.it)

NS-belastete Straßenamen

OFFENER BRIEF – zur Gemeinderatssitzung am 22. September 2021/

Aktuelle Stunde

Sehr geehrte Gemeinderätin der Stadt Salzburg,
sehr geehrter Gemeinderat der Stadt Salzburg,

der KZ-Verband/Verband der Antifaschisten und Antifaschistinnen
Salzburgs wendet sich in einem offenen Brief an Sie, weil Sie in
Verantwortung für die Stadt Salzburg letztlich über Weiterführung
der Ehrung von Nationalsozialisten und/oder deren Helferleins und
Mitläufer in Form von Straßennamen zu entscheiden haben.

Wir ersparen Ihnen hier eine detailgenaue Schilderung des Faschismus
an der Macht, die wichtigsten Fakten sollten bekannt sein: Ein
mörderischer Vernichtungskrieg mit zumindest 60 Millionen Toten,
sechs Millionen industriell ermordete Juden und Jüdinnen, die
planmäßige Tötung von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter*innen,
die Ermordung von Roma und Sinti, von politisch Verfolgten, von
behinderten Menschen, von Homosexuellen und noch viele andere
Unsagbarkeiten mehr.

Weil Zahlen allein oft zu wenig sagen, dürfen wir Sie auf die
Homepage der Salzburger Stolpersteine www.stolpersteine-salzburg.at
[4] verweisen. Hier können Sie die Einzelschicksale, die Biographien
ausgelöschter Leben, die zerstörten Träume und Hoffnungen
vertriebener Salzburger und Salzburgerinnen nachlesen. Oft berühren
Einzelschicksale ja mehr, als die große Menge anonymer Toter.

Der KZ-Verband/VdA ist nach der Befreiung 1945 als überparteilicher
Opferverband gegründet worden. In dieser Tradition und Verantwortung
appellieren wir dringend an Sie: Machen Sie endlich Schluss mit der
postumen Ehrung von Nationalsozialisten!

Hören Sie nicht auf das Gerede vom „Geschichte nicht auslöschen“.
Das ist historischer und intellektueller Unfug. Straßennamen ehren
Personen, sie sind nicht die Geschichte. Auch ein „Zusatz- und
Erklärtaferl“ ändert nichts an der Ehrung an sich.

Folgen Sie nicht den Schalmeienklängen jener, die Ihnen einreden
wollen, es handle sich bei den von der Historiker*innen-Kommission
genannten Namen ohnehin „nur“ um Mitläufer und Opportunisten.
Gerade die Mitläufer waren es, die die mörderische
Zustimmungsdiktatur am Laufen gehalten haben. Und um es mit Hanna
Feingold, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde in Salzburg,
zu sagen: „Wir brauchen keine Opportunisten als Vorbilder.“

Und lassen Sie sich nicht vom Gerede der Leistungen nach 1945 der mit
Straßennamen geehrten Nationalsozialisten Sand in die Augen streuen.
Das ist eine Verhöhnung der Opfer. Die Vertriebenen und Ermordeten
hatten gar keine Gelegenheit, sich für das Gemeinwohl zu engagieren;
sie waren vertrieben oder tot.

Bedenken Sie auch, dass es Themen gibt, die keine Direkte Demokratie
vertragen. Genauso wie man nicht über die universellen Menschenrechte
abstimmen lassen kann, kann man über die Bewertung des
Nationalsozialismus abstimmen. Nationalsozialismus ist ein
Menschheitsverbrechen, keine Meinung.

Ehre, wem Ehre gebührt!

Die wahren Vorbilder sind jene Frauen und Männer, die sich aktiv
gegen den Vernichtungskrieg und gegen die industrielle Ermordung von
Millionen Menschen gestellt haben. Ihnen und jenen, die vertrieben
wurden, die vergast wurden, die zu Tode gequält wurden, die mit
Giftspritzen ins Herz getötet wurden, denen der Kopf abgeschnitten
wurde, steht unsere ehrende Erinnerung zu. Die Nationalsozialisten
wollten sie und ihre Namen ausradieren.

In diesem Sinn richten wir noch einmal den Appel an den Salzburger
Gemeinderat: Machen Sie endlich Schluss mit der Nazi-Ehrung in
Salzburg auch um den internationalen Ruf unserer Stadt nicht zu
beschädigen.

Danke und herzliche, antifaschistische Grüße,
für den KZ-Verband/VdA Salzburg
Siegfried Trenker
(Obmann: KZ-Verband/VdA Salzburg)

Ergeht an: Gemeinderäte der Stadt Salzburg (Schloss Mirabell – via
Mail)
Zur Information an: GR Klub ÖVP, SPÖ, Bürgerliste, Neos, Presse

Mikis Theodorakis * 29.7. 1925 – † 2.9.2021

Wir verneigen uns vor einem großen Antifaschisten, herausragenden Künstler und zeitlebens politisch denkenden Menschen. Mikis Theodorakis war mehr als der Sirtaki, auf den ihn viele Medien in ihren Nachrufen reduzieren! Als die Nazis im 2. Weltkrieg Griechenland besetzten, schloss er sich den Partisanen an und kämpfte gegen die Besatzer. Er wird gefangen genommen und gefoltert. Im griechischen Bürgerkrieg zwischen 1946-1949 zwischen Konservativen und Kommunisten, kämpft er wieder auf kommunistischer Seite und wird gefangen genommen. Im Lager auf der Insel Makronisos wird er wieder grauenhaft gefoltert, 2x lebendig begraben und 1949 aus der Haft entlassen. Der Grauen der Konservativen ist damit aber nicht beendet, er wird erneut verhaftet und auf Kreta gefoltert. Nach Abschluss seines Studiums in Frankreich, bejubelt ihn Europa als großartigen Komponisten und Dirigenten. In den USA dürfen seine Werke zu dieser Zeit nicht aufgeführt werden, dort sieht man in ihm nur das Parteimitglied der Kommunisten. Als im April 1967 die faschistischen Obristen in Griechenland putschten, schließt sich Theodorakis sofort wieder dem Widerstand an, wieder wird er verhaftet, wieder gefoltert und in ein Lager verschleppt. Namhafte Kühnster auf der ganzen Welt kämpfen für seine Freilassung. Letztendlich darf er ins Exil nach Frankreich ausreisen. Er nützt seine Berühmtheit bei jedem Auftritt bis zum Sturz der Obristen und beginnt eine Welttournee, bei der jedes Konzert auch ein Manifest gegen die Faschisten in Griechenland ist. Im Nachruf der „Wiener Zeitung“ findet sich ein Satz der Theodorakis nicht besser beschreiben könnte „Und so muss man ihn sehen und verstehen: Als einen Freiheitshelden, der auch Musiker war. Als einen Griechen, der die Welt humaner machen wollte mit der Kraft seiner Kunst.“ Wir verneigen und vor diesem Freiheitskämpfer, Antifaschisten und Künstler. Unser aufrichtiges Beileid gilt seiner Familie, seinen Freund*innen und Weggefährt*innen. Wir bedanken uns mit großen Respekt für das musikalische und politische Erbe, dass uns Minis Theodorakis hinterlässt. Allem voran die Mauthausen Kantate, ein Zyklus auf 4 Liedern, vertonte Gedichte des Mauthausen Überlebenden Iakovos Kambanellis. Aufführungen dieses Werken in Österreich, fanden auch unter Beteiligung von Mitgliedern des KZ-Verbandes/VdA statt. Unvergesslich die Aufführung im Steinbruch des KZ Mauthausen 1988, das Theodorakis selbst dirigierte.