Befreiungsfeier Mauthausen am 7. Mai 2017

Einzug auf den Appellplatz zur Hauptkundgebung
 
Nach massiver internationaler und nationaler Kritik am Ablauf der Befreiungsfeiern im Vorjahr und zahlreichen Gesprächsrunden wird heuer wieder ein – diesmal selbstorganisierter – Einzug auf den Appellplatz zur Hauptkundgebung stattfinden. Der traditionelle Einmarsch war über viele Jahrzehnte zentraler Bestandteil der Feierlichkeiten, für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer war dieser auch immer ein ganz besonders bewegendes und emotionales Momentum. Trotz Kritik wurde aber vom Delegationsprinzip von maximal 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei der Kranzniederlegung bei der Hauptkundgebung am Appellplatz nicht abgegangen.
 
Die Hauptkundgebung am Appellplatz mit den Kranzniederlegungen beginnt unter dem Motto „Internationalität verbindet“ nun um 11 Uhr, anstatt wie im Vorjahr um 10 Uhr. Davor gibt es für alle interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, am Einzug auf den Appellplatz teilzunehmen. Die Aufstellung für den Einzug beginnt um 10 Uhr auf der Straße zum Lagertor. Da der Einzug nun nicht mehr Teil der Hauptkundgebung ist und somit nicht mehr vom CIM bzw. MKÖ organisiert wird, ist aus organisatorischen Gründen eine eigene Anmeldung für den Einzug unter der E-Mail-Adresse befreiungsfeier-mauthausen@kzverband-ooe.at bis spätestens 25. April 2017 erforderlich. Vor Ort stehen Ordnerinnen und Ordner zur Unterstützung der Organisation des Einmarsches zur Verfügung. Delegationen, die am Appellplatz eine Kranzniederlegung durchführen wollen, müssen sich bis 25. April 2017 unter info@mkoe.at beim Mauthausen-Komitee anmelden. Weiterlesen

Die Rolle österreichischer Neonazis

Künen

Mi. 10. Juni, Lassallestraße 40/Stiege 2/ Tür 6 (U1- Vorgartenstraße)

Anlässlich der Vorstellung der kürzlich erschienenen Broschüre des KZ-Verbandes „Die extreme Rechte in Österreich“ werden die Aktivitäten der österreichischen extremen Rechten während des Untergangs der DDR näher beleuchtet.

Auch 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer hält sich hartnäckig die Behauptung, das politische System und das Erziehungswesen der DDR wären maßgeblich dafür verantwortlich, dass die extreme Rechte in Ostdeutschland bis heute großen Zulauf haben und terroristische Vereinigungen wie der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) entstehen konnten. Dabei waren es vor allem westdeutsche und österreichische Neonazi-Kader, die ab 1990 den organisatorischen Aufbau und die ideologische Arbeit in den „neuen Ländern“ leiteten. Gruppen wie die „Volkstreue außerparlamentarische Opposition“ (VAPO) unter Gottfried Küssel nutzten ihre Erfahrungen in konspirativer Arbeit und der Durchführung von „Wehrsportübungen“, um die Festigung mehr oder wenig offen neonazistischer Gruppen voranzutreiben. Sie profitierten dabei von der Schwäche der in Auflösung begriffenen DDR-Staatssicherheit wie auch von der bis 1992/93 anhaltenden Untätigkeit der österreichischen Behörden. Weiterlesen

Gedenkfeiern der Arbeitsgemeinschaft der Opferverbände

Sonntag, 26. Oktober 2014
9:00 Uhr
Wien, Heldenplatz, Äußeres Burgtor, Krypta für die Opfer des
österreichischen Freiheitskampfes, Wien 1
Kranzniederlegung im Anschluss an die Bundesregierung
(Delegation der ARGE – Opferverbände, Zutritt nur mit Einladung)

Freitag, 31. Oktober 2014
10:00 Uhr
Wien, Amtshaus in Floridsdorf, Am Spitz, 1210 Wien, Gedenktafel
Kranzniederlegung, Verantwortlich: GR a.D. Hans Schiel, (BSFK)
Bezirksvorsteher Georg Papai

12:00 Uhr
Wien, Salztorgasse 6,1010 Wien, Gedenkraum für die Opfer der Gestapo in Wien
Verantwortlich: Dr. Winfried Garscha
anschließend
Morzinplatz, 1010 Wien,
Kranzniederlegung, ARGE – Opferverbände

Samstag, 1. November 2014

9:00 Uhr
Wien, Gedenkfeier im ehemaligen Hinrichtungsraum des Landesgerichtes für
Strafsachen Wien 1, 1080 Wien, Landesgerichtsstraße 11,
Treffpunkt: 8:45 Uhr, Haupteingang
Verantwortlich: Dr. Gerhard Kastelic
anschließend
Hl. Messe im ehemaligen Hinrichtungsraum des Landesgerichtes (9:45 Uhr)

09:30 Uhr
Gedenkmarsch und Kranzniederlegung der Sozialdemokratischen
Freiheitskämpfer/innen,
Treffpunkt : 9:00 Uhr, Wiener Zentralfriedhof, 1110 Wien, 2.Tor,
Redner: Stadträtin Sonja Wehsely, Abgeordneter Kai Jan Krainer,
VSStÖ Landesvorsitzende Marlene Nuver

15:00 Uhr
Gedenken des KZ-Verbandes /VdA
Zentralfriedhof, Treffpunkt: Denkmal der Gemeinde Wien –
danach Mahnmal und Gruppe 40

22. Mai: Unsere Solidarität gegen ihre Repression

Unsere SolidaritätDonnerstag, 22. Mai um 18 Uhr in Wien (Mariahilferstraße/Ecke Museumquartier)

Mit Pfefferspray, Knüppeln, Schlägen und Tritten wurde den rechtsextremen Identitären am 17.5. in Wien die Straße frei geboxt. Es wurde alles daran gesetzt, den Rassisten eine möglichst ungestörte Demonstration zu ermöglichen. Dazu war kein Mittel zu brutal. Unsere Freundin und Genossin E. musste mit einem doppelten Beinbruch noch am Abend operiert werden. Die Polizei sagt: „Wenn man sich der Polizei in den Weg stellt, muss man mit Konsequenzen rechnen, auch wenn man schwanger ist.“ Berichte über völlig willkürlichen Einsatz von Gewalt gibt es massenhaft. 37 AntifaschistInnen sind festgenommen worden. Wir werden es nicht akzeptieren, dass mit Gewalt gegen antifaschistischen Protest vorgegangen wird, damit die Rassisten ihren Müll an die Öffentlichkeit tragen können.
Deshalb rufen wir gemeinsam mit vielen anderen Organisationen dazu auf, am Donnerstag, 22.5., gegen Polizeigewalt und Kriminalisierung von antifaschistischem Protest auf die Straße zu gehen.