Antifa-Konferenz 2018

Am Samstag, den 13. Oktober 2018, lädt der Bundesverband des KZ-Verbands/VdA herzlich zur Antifa-Konferenz nach Wien ein, welche sich mit Schwerpunkten antifaschistischer Arbeit in Österreich unter besonderer Berücksichtigung von Schwarz-Blau II auseinandersetzen wird.

Starten wird der inhaltliche Teil der Konferenz um 13 Uhr. Einlass ist um 12 Uhr.

Die Antifa-Konferenz ist in vier thematische Blöcke untergliedert:
★ 13 Uhr: Aus der Geschichte lernen!
★ 14 Uhr: Gegen das Ustaša-Gedenken in Bleiburg
★ 15 Uhr: Antifaschismus unter Schwarz-Blau
★ 16 Uhr: Abschlussdiskussion „Wie weiter? Was tun?!“

Veranstaltungsort: Lassallestraße 40/2/2/6, 1020 Wien (U1-Vorgartenstraße)

Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!

Um die Planung zu erleichtern, sind Anmeldungen unter bundesverband@kz-verband.at erwünscht.

Wer Materialien (Flyer, Poster, Pickerl) zur Bewerbung haben möchte, kann sich diese ebenfalls unter bundesverband@kz-verband.at bestellen.

Holocaust und deutsche Entschädigungen

Mitte September 2018 fand in Viannos/ Kreta der 3. Panhellenische Kongress über Holocaust und deutsche Entschädigungen statt. Unter reger Anteilnahme von gesellschaftlicher Öffentlichkeit und internationalen Gästen wurden noch einmal die Forderungen zur materiellen Entschädigung des griechischen Volkes erhoben. Die FIR begrüßte diese Konferenz und war mit ihrem Vize-präsident Christos Tzintsilonis auf der Konferenz vertreten.

Als Generalsekretär der FIR und als Vertreter der deutschen Antifaschisten übermittelte Dr. Ulrich Schneider nachfolgendes Grußwort, was in Auszügen hier dokumentiert wird. Weiterlesen

PA: Der Betonturm muss weg! Todesstiege muss zugänglich bleiben!

Nachfolgende Presseaussendung wurde am 6. August 2018 verschickt:

Nach den Befreiungsfeiern in Mauthausen wurde ohne Information und Einbindung von Organisationen der nationalen wie internationalen Widerstandskämpfer mit dem Bau eines Betonturms im „Garagenhof“ für eine Liftanlage begonnen und dabei die historische Bausubstanz zerstört, wobei auch eine Gedenktafel entfernt wurde.

Bereits im Vorfeld der internationalen Befreiungsfeier in Mauthausen am Sonntag 6. Mai 2018 kam es zu Behinderungen. Offensichtlich wurde bei der Auslagerung der Gedenkstätte in eine Bundesanstalt die Frage der Haftung ungenügend geklärt. So wurden unter dem Vorwand von Nicht-„Ö-Norm“-entsprechenden baulichen Gegebenheiten Aufgänge, Stiegen und Zugänge zu den Denkmälern abgesperrt, die Todesstiege überhaupt für den Zutritt gesperrt. Zumindest für den Tag der Befreiungsfeiern wurden zahlreiche Absperrungen entfernt, wohl um einen Eklat vorzubeugen. Die internationalen und nationalen Besucher ließen sich von derartigen Behinderungen allerdings nicht beeindrucken. Zahlreiche Besuchergruppen säuberten bereits am Samstag vor den Befreiungsfeiern die verwahrloste Todesstiege, nachdem die Absperrungen kurzerhand entfernt wurden. In zahlreichen Gesprächen wurde die Empörung über diese Maßnahmen zum Ausdruck gebracht. Weiterlesen

Befreiungsfeier Mauthausen am 6. Mai 2018

Die diesjährige Befreiungsfeier in Mauthausen findet am Sonntag, 6. Mai 2018 unter dem Motto „Flucht und Heimat“ statt.

Bereits um 09:15 Uhr findet an der Klagemauer die Gedenkkundgebung des KZ-Verband/VdA Oberösterreich im Gedenken an die 42 Widerstandskämpfer statt, die vom 28. auf 29. April 1945 in der letzten Vergasungsaktion in Mauthausen auf direkten Befehl des Gauleiters ermordet wurden.

Anschließend beginnt um 10 Uhr auf der Lagerstraße wieder die Aufstellung für den Einzug auf den Appellplatz, der um 10:20 Uhr beginnt. Die Hauptkundgebung am Appellplatz findet um 11 Uhr statt.
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FIR kritisiert Geschichtsrevisionismus im Baltikum und Polen

Aus dem wöchentlichen Newsletter für VeteranInnen und AntifaschistInnen der FIR

Seit mehreren Jahren bereits sieht sich die FIR immer wieder veranlasst, gegen staatliche Bestrebungen der Geschichtsrevision in den baltischen Republiken und in Polen zu protestieren.

Auch in diesem Jahr marschierten unter dem Schutz der Sicherheitsorgane und mit Beteiligung von Vertretern des Staates in Lettland die Veteranen der SS-Verbände und ihre Freunde durch Riga. Antifaschisten wurden dagegen an der freien Meinungsäußerung gehindert.

In Polen hat die Regierung mit dem Gesetz über die „De-Kommunisierung“ beschlossen, Namen von Straßen und Plätzen zu tilgen, sowie zahlreiche Denkmäler und Erinnerungsort zu beseitigen. Weiterlesen