PA: Der Betonturm muss weg! Todesstiege muss zugänglich bleiben!

Nachfolgende Presseaussendung wurde am 6. August 2018 verschickt:

Nach den Befreiungsfeiern in Mauthausen wurde ohne Information und Einbindung von Organisationen der nationalen wie internationalen Widerstandskämpfer mit dem Bau eines Betonturms im „Garagenhof“ für eine Liftanlage begonnen und dabei die historische Bausubstanz zerstört, wobei auch eine Gedenktafel entfernt wurde.

Bereits im Vorfeld der internationalen Befreiungsfeier in Mauthausen am Sonntag 6. Mai 2018 kam es zu Behinderungen. Offensichtlich wurde bei der Auslagerung der Gedenkstätte in eine Bundesanstalt die Frage der Haftung ungenügend geklärt. So wurden unter dem Vorwand von Nicht-„Ö-Norm“-entsprechenden baulichen Gegebenheiten Aufgänge, Stiegen und Zugänge zu den Denkmälern abgesperrt, die Todesstiege überhaupt für den Zutritt gesperrt. Zumindest für den Tag der Befreiungsfeiern wurden zahlreiche Absperrungen entfernt, wohl um einen Eklat vorzubeugen. Die internationalen und nationalen Besucher ließen sich von derartigen Behinderungen allerdings nicht beeindrucken. Zahlreiche Besuchergruppen säuberten bereits am Samstag vor den Befreiungsfeiern die verwahrloste Todesstiege, nachdem die Absperrungen kurzerhand entfernt wurden. In zahlreichen Gesprächen wurde die Empörung über diese Maßnahmen zum Ausdruck gebracht. Weiterlesen

Befreiungsfeier Mauthausen am 6. Mai 2018

Die diesjährige Befreiungsfeier in Mauthausen findet am Sonntag, 6. Mai 2018 unter dem Motto „Flucht und Heimat“ statt.

Bereits um 09:15 Uhr findet an der Klagemauer die Gedenkkundgebung des KZ-Verband/VdA Oberösterreich im Gedenken an die 42 Widerstandskämpfer statt, die vom 28. auf 29. April 1945 in der letzten Vergasungsaktion in Mauthausen auf direkten Befehl des Gauleiters ermordet wurden.

Anschließend beginnt um 10 Uhr auf der Lagerstraße wieder die Aufstellung für den Einzug auf den Appellplatz, der um 10:20 Uhr beginnt. Die Hauptkundgebung am Appellplatz findet um 11 Uhr statt.
Weiterlesen

FIR kritisiert Geschichtsrevisionismus im Baltikum und Polen

Aus dem wöchentlichen Newsletter für VeteranInnen und AntifaschistInnen der FIR

Seit mehreren Jahren bereits sieht sich die FIR immer wieder veranlasst, gegen staatliche Bestrebungen der Geschichtsrevision in den baltischen Republiken und in Polen zu protestieren.

Auch in diesem Jahr marschierten unter dem Schutz der Sicherheitsorgane und mit Beteiligung von Vertretern des Staates in Lettland die Veteranen der SS-Verbände und ihre Freunde durch Riga. Antifaschisten wurden dagegen an der freien Meinungsäußerung gehindert.

In Polen hat die Regierung mit dem Gesetz über die „De-Kommunisierung“ beschlossen, Namen von Straßen und Plätzen zu tilgen, sowie zahlreiche Denkmäler und Erinnerungsort zu beseitigen. Weiterlesen

30. März: Gedenkkundgebung

75. Jahrestag der Hinrichtung von Schwester Restituta und sechs Brigittenauer Straßenbahnern

Beginn: 11 bis 11.25 Uhr, Restituta -Gedenktafel (Denisgasse 24, 1200 Wien)
* Dr. Gerhard Kastelic (ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten): Begrüßung namens der Arbeitsgemeinschaft der NS-Opfer-Verbände und des Restituta-Forums
* Karl Lacina (Bezirksvorsteher a.D.): Begrüßung namens des Bezirkes
* Mag. Brigitte Perthold (Restituta-Forum): Stationen des Lebens d. seligen Schwester Restituta
* Inge Buder (Restituta-Forum): Schwester Restitutas letzter Brief
* Kardinal Christoph Schönborn (angefragt): Gebet
alternativ: Pfarre St. Brigitta, vertreten durch die Obfrau des Pfarrgemeinderats, Inge Buder Weiterlesen

3.2. Linz: Sozialabbau im ganzen Land – Unsere Antwort: Widerstand!

Nein zu Schwarz/Blau und Nein zum rechtsextremen Burschenbundball in Linz!
Der 12-Stunden Arbeitstag und die 60-Stunden Arbeitswoche, Kindergartengebühren, Sozial- und Kulturvereine die ums Überleben kämpfen müssen, Studiengebühren und Hartz IV für Österreich – das und viele weitere Reformen gegen die Bevölkerung sind die Pläne, die die Schwarz-Blaue Bundes- und Landesregierung zu verantworten hat. ÖVP und FPÖ lassen den Großteil der Menschen ausbluten, um einer kleinen, reichen Elite Millionen an Steuergeldern und -erleichterungen nachwerfen zu können. Weiterlesen