„der neue Mahnruf“ 3/2017 soeben erschienen

Die dritte Ausgabe des neuen Mahnruf in 2017 ist im August an unsere vielen AbonnentInnen verschickt worden. Sie/Du haben/hast noch kein Abo? Kein Problem: einfach unser Kontaktformular ausfüllen und „der neue Mahnruf“ wird Ihnen/Dir ab sofort kostenfrei zugesandt!

Die Titelstory dieser Ausgabe widmet sich der Gedenkstätte Hadersdorf am Kamp und der Kampf unserer Landesverbände um eine würdige Erinnerungskultur an diesem Ort, welche seit Jahren von Gemeinde und Land torpediert wird. Eine auführliche Vorstellung seines Lebens und Wirkens ist auf den beiden Innenseiten dem am 15. Mai verstorbenen Faschismusforscher Kurt Gossweiler gewidmet. Ebenfalls im 100. Lebensjahr verstorben ist unsere langjährige Bundesfunktionärin Irma Trisak. Auf Seite 3 wird sich mit der Kürzung der Finanzierung des Vereins Gedenkdienst durch den Bund auseinandergesetzt. In zahlreichen Kurzmeldungen informieren wir wie gewohnt über aktuelle antifaschistisches Engagement und Aktionen sowie über die Entwicklungen am rechten Rand. Etwas ausführlicher wird über die russische Delegation des „Verbandes ehemaliger minderjähriger Häftlinge in fschaistischen KZs“ am Tag der Befreiung berichtet. Hier werden zudem drei Biographien vorgestellt. Unsere Rubrik zur Entlarvung der sozialen Demagogie der FPÖ widmet sich in dieser Ausgabe mit dem Sozialabbau der Freiheitlichen. Zu guter letzt findet sich in der aktuellen Ausgabe des Mahnrufs eine Würdigung der ehemaligen österreichischen SpanienkämpferInnen, da im Sommer diesen Jahres das „Bataillon 12. Februar“, welches in der 11. Internationalen Brigade gegen die Franco-Faschisten kämpfte, gegründet wurde.

Bestellungen können mittels des Kontaktformulars – so lange der Vorrat reicht – kostenlos aufgegeben werden. Außerdem steht unser Download-Service im PDF-Format bereit: Download „der neue Mahnruf“

Internationalität verbindet

Bereits am Vortag der Befreiungsfeier Mauthausen organisierte der Landesverband Oberösterreich gemeinsam mit KJÖ/KSV und internationalen Gästen eine Gedenkfahrt zur Gedenkstätte Mauthausen. Dr. Günther Grabner begleitete inhaltlich den Rundgang durch die Gedenkstätte, die auch zwei Gedenkkundgebungen beinhaltete. Junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiteten bereits im Vorfeld zahlreiche Biographien von ermordeten österreichischen WiderstandskämpferInnen aus und präsentierten diese im Anschluss an den Rundgang.

Die Befreiungsfeier in Mauthausen am Sonntag, 7. Mai 2017 begann traditionell mit Kranzniederlegungen. Sowohl beim  Denkmal als auch bei der Gedenktafel zu Ehren des ermordeten Generalleutnants der Pioniertruppen der Sowjetarmee, Dmitri Michailowitsch Karbyschew legten die FIR und der KZ-Verband/VdA Kränze nieder. Karbyschew, der schwer verwundet in faschistische Gefangenschaft geriet, verweigerte standhaft jedwede Kollaboration mit den Nazis und wurde im Februar 1945 in Mauthausen grausam ermordet. General Karbyschew wurde posthum mit dem Titel „Held der Sowjetunion“ ausgezeichnet.  Weiterlesen

„der neue Mahnruf“ 2/2017 soeben erschienen

Die zweite Ausgabe des neuen Mahnruf in 2017 ist mit Anfang Juni an unsere vielen AbonnentInnen verschickt worden. Sie/Du haben/hast noch keines? Kein Problem: einfach unser Kontaktformular ausfüllen und „der neue Mahnruf“ wird Ihnen/Dir ab sofort kostenfrei zugesandt!

Wie in jedem Jahr gedachten wir Anfang Mai im ehemaligen KZ Mauthausen den unzähligen Opfern der faschistischen Terrorherrschaft. Aus diesem Grund widmet sich auch die Titelgeschichte „Internationalität verbindet“ dieser Thematik. Zur weiteren Verschärfung des Versammlungsrechts führten wir mit der Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl ein spannendes Interview. Nicht weniger spannend ist auch das Interview mit dem Autor und Bundessekretär unserer aktuellsten Publikation zur Lokomotivindustrie im Dritten Reich, welche in einer kurzen Rezension auch vorgestellt wird. Den Höhepunkt dieser Mahnruf-Ausgabe bildet jedoch das Interview mit der 92-jährigen Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano, welche sich auch heute noch aktiv gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck stellt. In zahlreichen Kurzmeldungen informieren wir wie gewohnt über aktuelle antifaschistische Demonstrationen und über die Entwicklungen am rechten Rand. Die in vergangenen Jahr neu hinzugekommene Rubrik zur Entlarvung der sozialen Demagogie der FPÖ widmet sich in dieser Ausgabe mit der Sozialstaatsfeindlichkeit der Freiheitlichen. Zu guter letzt findet sich in der aktuellen Ausgabe des Mahnrufs eine Rezension über die in diesem Jahr erschienene Publikation „Meine 7 Väter“ von Adelmo Cervi, der sich darin auf die Spurensuche nach seinen in der Widerstandsbewegung Italiens Verwandten begibt.

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Erklärung der FIR: Lidice wird für immer ein Mahnmal bleiben!

Vor 75 Jahren wurde der Ort durch Wehrmacht und SS zerstört

Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten erinnert anlässlich des 75. Jahrestages an das Verbrechen der deutschen Besatzungstruppen gegen die tschechische Zivilbevölkerung.

Vor 75 Jahren, am 10.Juni 1942 ermordeten deutsche Truppen in der Tschechoslowakei in dem 500-Einwohner-Dorf Lidice rund 20 Kilometer nordwestlich von Prag die gesamte männliche Bevölkerung, deportierten die Frauen in Konzentrationslager und töteten die meisten Kinder im KZ Chelmno. Zwei Wochen später ermordeten deutsche Truppen mehr als 30 Männer in Lezaky, rund hundert Kilometer östlich von Prag. Weiterlesen

Neue Broschüre: „Die Lokomotivindustrie im Dritten Reich“

Über die Thematik der Lokomotivindustrie im Dritten Reich kann wahrlich nicht behauptet werden, dass sie in den vergangenen gut 70 Jahren, seit dem Ende der 12-jährigen faschistischen Terrorherrschaft, wissenschaftlich recht ausführlich aufgearbeitet wurde. Im Vergleich zu anderen Industriezweigen, wie etwa der Panzer-, Flugzeug- oder Automobilindustrie, schenkten HistorikerInnen jener, für die faschistische Kriegsführung ebenfalls immanent wichtigen Produktionsbranche, lediglich geringe Beachtung. Dieser Vernachlässigung soll mit dieser Publikation ein Stück weit entgegengewirkt werden. Ebenso soll mit dieser Arbeit daran erinnert werden, dass Wien nicht nur für schöne Architektur, Kaffeehauskunst und Lipizzaner westlich der Donau bekannt war und ist, sondern dass Wien auch Produktionsstandort war – und noch ist.

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